Misteln - eine Bedrohung für die Streuobstwiesen

Misteln sind eine Gefahr für die Streuobstwiesen
Misteln sind eine Gefahr für die Streuobstwiesen

Man sieht die immer öfter in Obstbäumen und anderen Bäumen als große grüne Kugeln hängen: die Misteln. 

Die Mistel breitet sich aus mehreren Gründen immer stärker aus:

 

Klimawandel:

Die Mistel ist frostempfindlich und benötigt im Frühjahr Wärme, um zu keimen. Die steigenden Temperaturen begünstigen ihr Wachstum.

Durch Dürre und Schädlingsbefall geschwächte Bäume sind anfälliger für den Befall durch Misteln.


Verbreitung durch Vögel:

Vögel, insbesondere die Misteldrossel, fressen die klebrigen Beeren der Mistel. Die Samen bleiben an ihren Schnäbeln haften oder werden über den Kot verbreitet. Dadurch können die Samen über weite Strecken transportiert werden.


Zusätzlich zur Verbreitung durch Vögel,  verbreiten sich die Mistelsamen durch das "Tropfen". Das heißt, Mistelpflanzen die in der Höhe der Bäume wachsen, infizieren die darunterliegenden Äste. 


Die Mistel ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze, die auf vielen verschiedenen Baumarten wachsen kann.

Diese Faktoren führen dazu, dass sich die Mistel immer weiter ausbreitet und in einigen Regionen zu einem Problem für den Baumbestand wird.


Was kann man dagegen tun? 



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